Mittwoch, 4. Mai 2011

Windpocken überstanden in Pamplona

So leicht wie Luca die Windpocken weggesteckt hat, so schwer hatte es Nico erwischt. Nach dem letzten Blogeintrag hatten wir noch einen schönen Stadtbummel in Biarritz, bevor wir dann bis in die Morgenstunden mit Nico in der Manduca, der gar nicht im Liegen schlafen konnte, über den Zeltplatz gebummelt sind. Gerade als ich (Una) dachte, wenigstens regnet es nicht, fing es an, in Strömen zu gießen und ich versuchte mit Nico sitzend im Vorzelt zu schlafen. Gegen 5 waren dann alle so müde, dass wir auch 2 h im Bus im Liegen schlafen konnten. Am nächsten Tag brauchten wir 5 h um unsere Sachen zu verstauen (einer packt Sachen und einer trägt Nico) und weiter ging es nach Pamplona, der Hauptstadt der stolzen autonomen spanischen Region Navarra.

Dorthin sind Antje und Marc mit ihrer Tochter Leni vor einem halben Jahr gezogen. Das war für uns sehr günstig, da Nico in deren riesigen Haus mit tollem Blick in die Ausläufer der Pyrenäen in Ruhe gesund werden konnte. Nachdem wir auch hier nochmal eine bewegte Nacht hatten, ging es ihm nach und nach besser. Sicherlich nicht zuletzt auch da Marina in der Kirche eine Kerze zur Gesundung ihres Enkels angezündet hat.     



Blick nach Norden und nach Süden.





 




Auf dem Trampolin im Garten hatten Groß und v.a. Klein eigentlich die ganze Zeit ihren Spaß.



[Für Fußballfreaks] Das Haus in dem die drei am Stadtrand von Pamplona wohnen, gehört Pierre Webo. Er hat von 2003-2007 für Osasuna gespielt und dort gewohnt. Seit 2007 spielt er für Mallorca. Wenn ich mich nicht ganz irre, haben wir ihn dort auch spielen sehen, als wir mal ein Spiel von Mallorca angeschaut haben.

Um Nico zu schonen haben wir am 1. Tag nur einen kleinen Ausflug zum Puente la Reina gemacht. An dieser Stelle treffen der spanische und der französische Pilgerweg zusammen.






Am 2. Tag haben wir uns Pamplona angeschaut. Hier natürlich auch den Encierro, den Weg auf dem die Stiere im Juli durch die Stadt getrieben werden.
Desweiteren gab es leckere Tapas (bzw. Pinchos oder Pintxos wie sie im Baskischen heißen) in einer der zahlreichen gemütlichen Bars.
Den 3. Tag haben wir in San Sebastian (baskisch: Donostia) verbracht. Hier gibt es einen der schönsten Stadtstrände Europas, die leckersten Pintxos und ein lohnenswertes Aquarium.





Am letzten Tag haben wir uns zum Abschied noch eine baskische Spezialität gegönnt: Chuleton. Das sind riesige T-bone Steakes, die in der Regel als 1kg-Portion serviert werden und nur mit Salz gegessen werden. Wir waren dafür in einem urigem Restaurant und haben die Chuletons in ein reichhaltiges Menü eingebettet. Dazu gab es hauseigenen Cider: 




Eine anschließende Mountenbike-Tour mit Marc über einige der angrenzenden Hügel hat den Tag abgerundet.

Alles in Allem eine "Astraine" Station :)








Statistik: 
Caches: 2 Tradies, 1 Virtual, 1 Not found
km: 3200

1 Kommentar:

  1. Gaaaaanz viele grüße nach St. Sebastian.Da habe ich mal 2 Wochen lang Spanisch gelernt...
    Wir sind froh dass es den Kindern wieder gut geht und uberhaupt alles super zu laufen scheint.
    Genießt weiterhin die tolle reise. Wir drücken die daumen für gutes wetter!
    Übrigens atsch...wir sind an der Ostsee, auch nicht schlecht.
    Muchos besos.
    Wir 4.
    Ps: ganz liebe grüße an una vom pilatesteam!

    AntwortenLöschen