La Manga del Mar Menor
Von Granada aus sind wir weiter nordöstlich nach La Manga in die Nähe von Cartagena gefahren. Diese riesige Campingmeile hatte uns ein Camping-Profi empfohlen. Mit ca. einem Kilometer Länge und einem halben Kilometer Breite gab es hier Platz für fast 2000 Stellplätze. Auch hier gab es viele Dauercamper mit krassen Wohnungen. Vom ausklappbaren Haus auf Rädern bis zum gemauerten Häuschen war hier alles vertreten.
Von Granada aus sind wir weiter nordöstlich nach La Manga in die Nähe von Cartagena gefahren. Diese riesige Campingmeile hatte uns ein Camping-Profi empfohlen. Mit ca. einem Kilometer Länge und einem halben Kilometer Breite gab es hier Platz für fast 2000 Stellplätze. Auch hier gab es viele Dauercamper mit krassen Wohnungen. Vom ausklappbaren Haus auf Rädern bis zum gemauerten Häuschen war hier alles vertreten.
Da es an der Stelle wirklich recht schön war und auch das Wetter ganz gut mitspielte, verbrachten wir hier eine ganze Woche.
Der Ort La Manga liegt auf einer schmalen Landzunge, die das Mar Menor fast vollständig vom Mittelmeer abtrennt. Das Wasser ist hier fast wellenlos, immer 5-6 Grad wärmer als das offene Meer und nur 50 cm tief. Luca hatte hier ein nettes Erlebnis mit einem recht großen Tintenfisch, der ans Ufer kam und Luca beim Muschelsuchen am Fuß berührte. Als Luca mich darauf aufmerksam machte, dachte ich erst es sei ein Stein. Unser Großer betrachtete den Tintenfisch, dessen Körper ohne Arme ungefähr so groß war wie eine handelsübliche Wassermelone ganz entspannt, während ich schon aufgesprungen war und Luca am Arm aus dem Meer zerrte.
Sagunto
Zum ersten Mal auf unserer Reise ist Una eine Etappe gefahren, was ich auch mal ganz nett fand :)
Auf dem Stellplatz neben uns wohnte das A-Team. Anne und Andrea hatten ihre Jobs als Krankenschwestern in einer Hautklinik gekündigt, um Spanien und Frankreich zu erkunden. Mit einem von außen schrottreifen Bus hatten sie sich auf den Weg gemacht. Wir lernten sie kennen, da sie einen platten Reifen hatten und mit ihrem spanisch nicht weiterkamen. Hochmotiviert versuchten wir auf spanisch zu helfen, was zumindest dazu beitrug, dass der Reifen gewechselt wurde und wir abends einen Sekt mit dem A-Team tranken. In der Nacht erlebten wir ein kleineres ca. 30 Sekunden andauerndes Erdbeben. Es fühlte sich an, als würde ein Sturm den Bus schütteln, ohne dass ein Lüftchen weht.
In Sagunto legten wir ohne irgendwas anzugucken zwei Haushaltstage ein, wuschen unsere Wäsche, putzten unser Zelt, bevor wir in die Pyrenäen nach Andorra fuhren.
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